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Roleplay Forum: Снаяактея Vояstеllugеи Thread: Der Einsiedler mit der Spitzhacke
Der Einsiedler mit der Spitzhacke Seite: « 1 »
#1 am 04.02.2020 um 00:11 Uhr Diesen Beitrag zitieren
Burn
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Posts: 4
Nachdem der ganze Mist in Chernarus los ging und ich urplötzlich aus meinem alltäglichen Trott gerissen wurde, habe ich einiges durchgemacht und mein Vertrauen in die überlebende "Menschheit" verloren.

Als Bürohengst hatte ich natürlich keine Ahnung vom Überleben in der Natur oder wie man effektiv gegen diese Zombies kämpft. Ich war schon immer ein Einzelgänger und wollte niemanden zur Last fallen. Also hatte ich keine Wahl. Um zu überleben, musste ich schnell lernen wie das funktioniert. Zum Glück gab es in der Nähe meiner Wohnung eine Bücherrei, die nicht von Zombies überrannt wurde und zum Glück gab es dort auch Bücher mit dem Thema Survival. Auch den Weg dorthin konnte ich bewältigen. Ich fand nämlich eine Spitzhacke in meinem Keller, die mich immer noch begleitet. Jetzt galt es die Theorie aus den Büchern schnell in die Praxis umzusetzen. Das klappte mit der Zeit auch immer besser. Natürlich traf ich auch auf andere Überlebende. Wenige waren freundlich und hilfsbereit. Die Meisten waren einfach nur Banditen. Deshalb entschloss ich mich der Einzelgänger/Einsiedler zu bleiben.

Die letzten Ereignisse in Stary Sobor haben mich so traumatisiert, dass ich verstummt bin. Man hat dort die einzigen Menschen kaltblütig ermordet zu denen ich in letzter Zeit Kontakt hatte. Eine Frau und ihr 10 Jahre alter Sohn. Ich konnte natürlich nicht in Stary bleiben und mir war eh alles egal. Also habe ich mich in einem Gewaltma rsch, in einer Art Wahn, bis zu Küste durchgeschlagen. Dort ein Segelboot gefunden, welches noch einigermaßen intakt war und bin einfach los gesegelt. Halb verhungert und verdurstet bin ich an einer Inselküste gelandet, wie sich später herausstellte. DeerIsland sollte also der nächste Schritt in meiner Geschichte werden.

Hier habe ich aktuell die Ruhe gefunden um evtl. schneller mein Trauma zu verarbeiten und vielleicht trifft man hier auch Überlebende zu denen man wieder Vertrauen aufbauen kann. Ich kann immer noch nicht wieder sprechen und auch die Worte hier fallen mir nicht leicht. Deshalb nehmt es mir nicht übel, wenn ich nur grüße falls man sich auf DeerIsland trifft und ich dann wieder schnell das Weite suche. An meinen richtigen Namen kann ich mich nicht mehr erinnern. Als Einsiedler braucht man keinen richtigen Namen. Also habe ich den ersten Namen einer meiner Lieblingsbands genommen. BurnThePriest oder kurz Burn sollte man mich in Zukunft nennen, falls mich mal überhaupt jemand danach gefragt hat. Klingt ohne Hintergrundwissen vielleicht abschrecken und gab mir die gewünschte Anonymität.

Hab auch vor Jahren mal von einem anderen Überlebenden was von einer Gegend Namens Livonia gehört. Vielleicht mache ich mich mal auf eine Reise dort hin, wenn es mir wieder besser geht. So, da hier Winter ist und mein Unterschlupf noch nicht ganz fertig ist, gehe ich jetzt mal wieder an die Arbeit.

Burn, der Einsiedler mit der Spitzhacke
 
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