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Roleplay Forum: Снаяактея Vояstеllugеи Thread: Der PDW
Der PDW Seite: « 1 »
#1 am 23.07.2019 um 20:32 Uhr Diesen Beitrag zitieren
BamBam
Co-Leader
Posts: 25

Es fühlt sich für uns an, als ob es eine Ewigkeit her ist als damals die “Krankheit” ausbrach. Wir waren treue Soldaten des Cherno Militärs. Eingesetzt um die Seuche einzudämmen, Patient NULL zu finden und die Normalität wieder herzustellen. Doch jeder Ansatz scheiterte. Jedes mal, wenn wir loszogen um unser Land von den Untoten zurück zu erobern, trafen wir auf mehr von ihnen. Regelmäßig wurden unsere Einheiten aufgerieben, Kameraden starben oder wurden zu dem, was heute blutgierig durch das Land zieht. Wir wurden immer weniger.


Die Verzweiflung und die Angst hier sterben zu müssen, oder gar zu einem von”denen” zu werden, war längst nicht mehr nur den verbliebenen kämpfenden Truppen vorbehalten, auch die Führungsebene wurde zunehmend nervöser. Es dauerte also nicht mehr lange bis der ganze Führungsstab in einer Nacht und Nebel Aktion mit einer Transportmaschine vom Nord West Airfield verschwand. Es sollte die letzte Maschine sein, die hier seitdem gesehen wurde.


Ohne Führung zerbrach die restliche Truppe sehr schnell. Die militärische Ordnung war praktisch nicht mehr vorhanden und so versprengten sich alle noch übrig gebliebenen von uns über das Land. Die meisten wollten nur irgendwie hier raus! Wir haben gehört, das einige sogar die Wanderung in die grüne Tundra versucht haben, die unser Land umgibt, um zu entkommen. Ob sie es geschafft haben oder wo die anderen heute sind, wissen wir nicht.


Wir wollten hier bleiben. Wir sahen in der Flucht keinen Sinn. 

Wenn wir hierbleiben und hier Leben…. und vielleicht drauf gehen…..dann nach unseren Regeln! Ich hab sinnlose Befehle satt! Mir befiehlt keiner mehr was!” knurrte Physio damals, als er sich seine Rangabzeichen von der Uniform riss. Wir alle taten es Ihm gleich.

Das Cherno Militär war begraben.


In Severograd fanden wir unsere neue Heimat, oder wie Sleen immer so schön sagt: “ Das ist UNSERE Stadt!”. Wir richteten ein Lager ein, bauten vorhandene Gebäude um und rüsteten uns aus….mit allem was wir finden oder mit anderen Überlebenden tauschen konnten. Jörg fühlte sich der Materialbeschaffung extrem verpflichtet. Was der Mann ran schafft, ist unglaublich…..ein LKW auf zwei Beinen. Und wenn dann noch etwas fehlte, dann haben wir es uns genommen….Wenn nötig mit Gewalt. Zimperlich waren wir da noch nie!


Auf einem unserer Streifzüge durch das Land beobachteten wir, wie ein Rudel Wölfe eine große Ansammlung von Untoten buchstäblich in Stücke riss. Einen nach dem anderen. Ein unglaubliches Blutbad. Keiner der Zombies hatte ein Chance.

Wir zogen unsere Waffen als sich der Fokus der Wölfe dann auf uns legte. Doch es passierte nichts. Die Wölfe blieben auf Distanz, hielten nur Blickkontakt. Das laute Aufheulen des Leitwolfs unterbrach die angespannte Stille und das Rudel zog sich in den nahen Wald zurück. Knorky senkte ihre SCAR, lächelte und sagte: “ Der Feind meines Feindes ist mein Freund…..war schon immer so.

Dieses Erlebnis sollte noch den ganzen restlichen Tag in meinem Kopf herum spuken.

Irgendwie hat die Zeit hier in Chernarus aus uns auch eine Art Wolfsrudel gemacht. Wir stehen füreinander ein, das Wohl der Gruppe steht über allem, wir nehmen uns, was wir brauchen um zu überleben und wir verteidigen unser Revier. Keine Angst vor niemanden.

Klingt pathetisch, aber irgendwie ist es so.  

Am Abend teilte ich, BamBam,  diesen Gedanken mit den anderen. Wir waren uns schnell einig das diese Eigenschaften ab heute unser Mantra werden sollten. Und so schlossen wir an diesem Abend bei schalem Kvas Bier und zähem Ziegenschfleisch einen Pakt. Den Pakt der Wölfe.






Der PDW:


Physio

Joulce

Sleen

Jörg

BamBam




Erkennungszeichen: rote Armbinde

Base: Severograd

Spielstil: Outlaw / Bandit

 
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